Zu Pferd unterwegs auf Mauritius

Von den meisten Hotels aus kann man die Insel auf eigene Faust erkunden. So kann man zum Beispiel einen Ausflug in die Berge im Südosten der Insel machen und dort Wandern gehen. Auch kann man sich ein Pferd mieten (Reitkurse gibt es auch für diejenigen, die noch nie geritten sind) und kann per Pferd die Insel erkunden. Das kostet gerade einmal 5 Euro pro Tag und macht wirklich großen Spaß. Mit dem Pferd ist man auch wirklich schnell unterwegs. Man reitet durch Zuckerrohr- Plantagen, unter Palmen entlang und zu den seltenen Hölzern des Makak. Nur am Strand darf man nicht reiten, denn es kann durchaus sein, dass das Pferd auch mal ein Häufchen hinterlässt. Am Strand ist das also nicht gern gesehen, da sich sonst die anderen Urlauber beschweren, was auch völlig verständlich ist. Wir waren meist an ganz unterschiedlichen Orten mit dem Pferd unterwegs. Für uns war es aber auch kein Problem, da wir beide schon als Kinder geritten sind und so allerlei Erfahrung im Umgang mit den Tieren haben. Auch auf dem Bert Le Morne Brabant waren wir unterwegs, aber dort ist es sinnvoller zu Fuß hinzugehen. Für die Pferde sind die schmalen Pfade etwas gefährlich und auch ohne Reiseführer wollten wir dort nicht hoch.

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Foto: hansbenn / pixabay

Die Steilheit machte schon den Pferden zu schaffen und wenn dann noch die Hitze des Tages zuschlägt, ist es nicht gut, wenn man alleine unterwegs ist. Es gibt überall Steilsicherungen und so sollte man definitiv kein unerfahrener Kletterer sein. Wir haben an einer Tour teilgenommen und waren begeistert.