Wilde Delfine und Wale beobachten

Mauritius ist wenn man es auf der Landkarte entdeckt hat, eigentlich nicht weit vom afrikanischen Festland entfernt. Doch zwischendrin liegt immerhin auch noch die Insel Madagaskar. Wegen ihrer großen Abgeschiedenheit sind die Gewässer rund um die Mauritius auch für wilde Delfinen und Walen eine sichere Heimat. Die Regierung der Insel hat nämlich die Jagd auf diese Meerestiere untersagt. Vor der Küste im Westen der Insel werden daher oftmals ostpazifische Delfine und auch große Tümmler gesichtet. An der Nordküste von Mauritius tummeln sich indes Schnabel-, Pott- oder Buckelwale. Wer Delfine beobachten möchte, der muss allerdings früh aufstehen. Denn die Boote, die zur Delfin-Beobachtung auslaufen starten schon früh am Morgen an der Westküste von Mauritius. Der Grund dafür ist die frühen Morgenstunden sind der ideale Zeitpunkt, um Delfine vor der Küste zu sichten, da diese in der Nacht auf Jagd gehen und am Morgen an die Küste kommen, sich ausruhen und auch paaren.

Foto: joakant  / pixelio.de
Foto: joakant / pixelio.de


Neugierige Delfine kommen bis ans Boot

Ein kleineres Boot fährt dabei immer voraus und hält nach den Delfinen Ausschau. Diese sind durch das klare Wasser an der Küste leicht zu erspähen. Die von Natur aus sehr neugierigen Säuger kommen dann sogar bis an die Touristen-Boote heran, spielen oder beobachten einfach nur. Wer Glück hat, der kann sogar ein Muttertier mit einem Jungen sehen. Mit Delfinen schwimmen ist hier auch möglich auf offener See. Die Guides achten dabei natürlich immer auf Sicherheit und geben Ratschläge wie man die Tiere nicht verunsichert, so dass das Erlebnis lange andauert. Die Gefahr von Haiangriffen besteht hier nicht.