Verhalten in Myanmar

Wenn die Touristen zwar sich Myanmar als Reiseziel ausgesucht haben, treten viele ihre Myanmar Reise aber mit einer Reihe von Vorurteilen und völlig unvorbereitet an. Dabei gibt es gewisse Verhaltensregeln, die man einfach beherrschen und beherzigen sollte, wenn man in dieses Land reist. Man darf nicht vergessen: Die Menschen dort haben unter der Militärregierung sehr viel durchgemacht und sind streng gläubig. Daher sind alle religiösen Gebäude nur barfuß zu betreten. Schuhe und auch Socken müssen daher ausgezogen werden. Es wird erwartet, dass auch passende und angemessene Kleidung stets getragen wird – im Gotteshaus selbst und auch auf den Straßen. In Myanmar tragen eigentlich nur Kinder und die Rikscha-Fahrer kurze Shorts. Frauen baden in Myanmar im Übrigen völlig bekleidet. Touristen können sich aber in Badehose und Bikini bzw. Badeanzug an den Hotelpool legen!

Foto: Thomas Stallkamp  / pixelio.de
Foto: Thomas Stallkamp / pixelio.de


Hände schütteln ist tabu

Wer in Myanmar mit Einheimischen in Kontakt kommt, der sollte sich merken: Hände schütteln ist in Myanmar nicht üblich. Es reicht zur Begrüßung indes eine kleine Verbeugung. Und wer mit Einheimischen spricht, der sollte nicht hektisch sein. Denn das mögen die Einheimischen gar nicht. Denn auch in Myanmar gilt: Eile mit Weile – es geht eben alles ein bisschen langsamer alles. Die Fahrpläne für die öffentlichen Verkehrsmittel können daher auch durcheinander geraten. Doch auch hier sollten die Touristen Ruhe bewahren. Denn die Reiseleiter vor Ort wissen um die Einstellung der Einheimischen und garantieren immer einen sicheren und schnellen Transport. Man muss eben wissen: In Myanmar ticken die Uhren ein bisschen anders als im hektischen Europa.