St. Moritz – Geschichte und Tourismus

Wer heute Hotel St. Moritz bucht, der macht sich natürlich keine Gedanken, wann denn dieser Ort einmal entstanden ist. Dabei haben die meisten schon vor ihrer Reise dorthin gehört, dass St. Moritz schon im späten 19. Jahrhundert ein beliebter Wintersportort war. Und Sommerurlaub verlebte man hier sogar noch sehr viel länger. Dabei war die Gegend um St. Moritz schon vor mehr als 3400 Jahren vermutlich besiedelt. Denn so alt sind die Bauten um die Heilquellen herum. Allerdings wurde der Wintersport in der Region tatsächlich erst durch eine Gruppe von Briten in den späten 1860er Jahren populär. Es war dabei eine Wette, die die Briten dazu bewogen hatte statt dem Sommer auch den Winter hier zu verbringen.

Foto: Joujou / pixelio.de

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Findige Einheimische und neue Innovationen

Es waren die innovativen Einheimische, die letztlich dafür sorgen, dass St. Moritz zu dem wurde, was es heute ist. Es gab und gibt dort immer wieder sehr viele aufregende Dinge, die hier stattfinden und stattfanden. Hierzu gehörte auch ein Polospiel auf einem zugefrorenen See und auch Pferderennen im Schnee finden dort statt. Zudem ist St. Moritz auch jede Jahr der Ort, an dem zahlreiche Wintersport-Events stattfinden. Und auch Olympia war hier schon zweimal zu Gast. Und zu Weihnachten 1878 bekam der Ort als erster in den Engadiner Bergen elektrisches Licht. Der erste Skilift wurde hier im Jahr 1935 in Betrieb genommen. Seither ist der Massentourismus in den Engadiner Bergen auch am Laufen. Nicht zuletzt wegen der 320 Sonnentage im Jahr.

Sehenswürdigkeiten

Das Wahrzeichen von St. Moritz ist der Schiefe Turm, der als Rest der im 19. Jahrhundert abgebrochenen Mauritiuskirche noch stehen bliebt. Dieses Bauwerk stammte aus der Zeit um 1500. An regnerischen Tagen kann man zum Beispiel das Segantini Museum besuchen oder das Engadiner Museum, in dem es kulturhistorische Exponate zu bestaunen gibt. Untergebraucht ist dieses Museum stilecht in einem im Engadiner Stil entworfenen Haus. Die reformiert Dorfkirche, die sich mitten im des Ortes befindet. Eine Evangelische und eine Französische Kirche gibt es ebenfalls. St. Moritz ist dabei aufgeteilt in die Kurzone, die am Südrand des Sees liegt und das eigentliche Zentrum des Ortes.