Sicherheit auf den Malediven

Viele, die im Sommer regelmäßig weggefahren sind mit der Familie haben schon 2015 Urlaub auf Balkonien gemacht. Denn ihr Traumreiseziel könnte zu denen gehören, die von Terror und Schrecken heimgesucht wurden. Auch Malediven Ferien buchen muss man sich mehr als gut überlegen. Denn auch dort hat sich die Sicherheitslage in den vergangenen Jahren verschlechtert. 2016 hat das Auswärtige Amt die früheren Reisewarnungen allerdings inzwischen wieder in einen Sicherheitshinweis abgemildert, doch man rät Touristen dennoch zur Vorsicht wenn sie auf die Malediven reisen. Es ist nicht nur die Terrorangst, die vom Islamischen Staat auch hier umgeht. Auch innenpolitisch gibt es auf den Malediven große Spannungen. Genaueres ist nicht bekannt. Es könnte aber sein, dass es vor allem auch um die Zukunft des Inselstaates geht, der regelrecht davon bedroht ist in den Fluten des Indischen Ozeans durch die Erderwärmung und den Anstieg des Meeresspiegels teilweise zu versinken.

Foto: A.Dreher  / pixelio.de
Foto: A.Dreher / pixelio.de


Konten von Resortbetreibern gesperrt

Doch auch gegen einige Resortbetreiber ist die Regierung der Malediven vorgegangen. Und zwar wurden diesen Konten gesperrt. Das heißt für die Urlauber, dass ihre Reise eventuell nicht zu den Bedingungen bzw. in dem Umfang stattfinden könnte, wie sie das vielleicht erwarten oder gebucht haben. Aus diesem Grund gilt, dass es wichtig ist, dass man sich hier als Tourist vorab schon zuhause über die Lage Gewissheit verschafft. Ansonsten über einen anderen Veranstalter buchen. Es könnte sonst sein, dass vielleicht der Rückflug in Gefahr ist oder im Resort selbst kaum Leistungen erbracht werden. Über die Hintergründe dieser Maßnahmen der Regierung ist nichts bekannt.

Nicht überall sicher

Touristen wird ganz offen geraten, dass sie Menschenansammlungen und Demonstrationen meiden sollten. Besondere Vorsicht ist in den Abendstunden geboten. Auf den Malediven treiben auch rivalisierende Jugendbanden ihr Unwesen, vor allem in der Hauptstadt. Demonstrationen gab es bisher nur auf den Einheimischen-Inseln wie Addu City, Thinadhoo, Fuamulaku und Kulhudhufushi sowie Velidoo. Touristen-Inseln waren bisher nicht betroffen von Demonstrationen oder irgendwelchem Boykott. Wichtig ist, dass die Touristen den Anweisungen der Polizei vor Ort Folge leisten, wenn sie auf eine Gefahr hingewiesen werden. Die meisten Polizisten können Englisch. Das Verstehen der Anordnungen ist aus diesem Grund kein Problem.