Mit dem Auto unterwegs in Frankreich

Die Franzosen haben nach der Meinung von vielen eine sehr einfach gestrickte Mentalität: Was ich heute nicht mache, das mache ich morgen. Daher haben die Franzosen auch nicht einen sonderlich guten Ruf. Dennoch werden sie vor allem für ihre hervorragenden Weine und Käsesorten geliebt von uns Deutschen. Ihre Autos versichern, dass müssen die Franzosen zwar. Doch wenn ein Franzose einen leichten Crash hat, dann geht er nicht gleich mit dem Auto in die Werkstatt. Das ist nicht Pflicht in Frankreich. Daher sieht man dort auch so viele Franzosen mit zerbeulten Autos herumfahren. Das ist so und das wird wohl auch in Zukunft so bleiben… das ist einfach die französische Lebensart, die man liebt und kennt. Und das heißt wie gesagt ja nicht, dass die Franzosen nicht versichert sind. In Frankreich ticken die Uhren eben ein bisschen änders.

Foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de


Verkehrsregeln

In Frankreich gibt es dabei sehr strenge Verkehrsregeln. Denn auf den Autobahnen herrscht zum Beispiel eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Auf Schnellstraßen darf man 110 km/h fahren und auf anderen Straßen außerorts 90 km. Fahranfänger indes dürfen nur 110 km/h auf Autobahnen fahren und auf Schnellstraßen und sonstigen Straßen außerorts auch weniger. In Frankreich gilt die 0,5 Promillegrenze. Fahranfänger müssen sich an die 0,2-Grenze halten. Wer sich nicht daran hält, dem drohen hohe Strafen. Und zwar bis zu 2 Jahren Haft. Von 2012 bis 2013 galt, dass man einen Atem-Alkoholtester im Auto mitgeführt werden. Diese Regelung ist allerdings aktuell auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Man sieht die Verkehrsregeln sind in Frankreich recht streng…