Malediven – früher war es hier sicherer

Weltweit sind die Menschen in Aufruhr und haben Angst vor terroristischen Attacken. Dies ist auch in Deutschland der Fall und im Nachbarland Frankreich noch sehr viel mehr. Doch auch in Ägypten und in Tunesien und der Türkei muss man sich heute beim Urlaub Sorgen um seine Sicherheit machen. Und wer meint, dass die Malediven vom Terror verschont werden oder worden sind, der irrt sich. Denn auch hier hat der Islamische Staat bereits einen Angriff vorgenommen. Und zwar auf ein Nationalmuseum und hat dort wertvolle und unwiederbringliche Artefakte zerstört. Die Einheimischen sind entsprechend erschreckt und haben wie die Touristen Angst. Hinzu kommen innenpolitische Spannungen, die schon zu großen Demonstrationen geführt haben in der Hauptstadt und auf einigen Einheimischen-Inseln.

Foto: Martin Simon  / pixelio.de
Foto: Martin Simon / pixelio.de


Undurchschaubare Sicherheitslage

Touristen bzw. die Resorts wurden bisher noch nicht attackiert. Hinzu kommt aber, dass die Inselregierung schon von vielen Resortbetreibern Konten eingefroren hat. Der Grund dafür ist unbekannt. Was die Regierung damit bezwecken will ist ebenfalls nicht klar! Touristen müssen sich also durchaus gut informieren über ihren Reiseveranstalter. Denn vor Ort könnte es sein, dass dieser nicht die Leistung erbringen kann, für die letztlich bezahlt wurde. Touristen sollten vor allem in den Abendstunden in der Hauptstadt auf sich aufpassen. Von einem Besuch der Inselhauptstadt rät das Auswärtige Amt in Berlin zurzeit offen am. Die Reisewarnung wurde aber inzwischen in einen Reisehinweis umgewandelt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Malediven Regierung weiter verhält und ob es vielleicht zu weiteren Ausschreitungen kommen wird. Aktuell wird der Ex-Staatschef der Malediven mit Haftbefehl gesucht.