Auto kaufen in den USA

Wer in den USA ein Auto kaufen möchte, der benötigt erst einmal eine Führerschein. Denn diesen muss er vorlegen. Es kann sich hierbei auch um einen Internationalen Führerschein handeln. Da die Regeln in den USA von Bundesstaat zu Bundesstaat anders sind, sollte man sich zuvor erkundigen. Dies gilt auch für die Auto Versicherung, die in dem jeweiligen Bundesstaat verlangt wird. In zwei Bundesstaaten ist die Versicherung keine Pflicht, aber dennoch sinnvoll. In den USA ist es üblich, dass man den Anmeldeservice des Händlers in Anspruch nimmt. Dann erhält man von diesem gegen den Nachweis der Versicherung, ein temporäres Nummernschild und kann gleich losfahren. Die Besitzurkunde des Fahrzeuges (der sogenannte title) wird dem Käufer vom Straßenverkehrsamt (Dep of Motor Vehicles oder Dep of Transportation) zugeschickt.

Foto: Benjamin Klack  / pixelio.de
Foto: Benjamin Klack / pixelio.de


Selbst anmelden

Wer die Anmeldung vom Auto, das gerade gekauft wurde, selbst in die Hand nimmt, der erhält vom Händler die Besitzurkunde und die Adresse vom Amt und nimmt dort die Anmeldung selbst vor. Das heißt aber auch, dass man sich erst einmal Nummernschilder besorgen muss und geht dann zum Amt, um das Auto umzuschreiben. In den meisten US-Bundesstaaten benötigt man aber dafür auch den Nachweis einer Versicherung . Ohne die bekommt man nicht mal den Antrag. Um aber eine Versicherung zu bekommen, muss man einen Führerschein und einen festen Wohnsitz in den USA haben. Außerdem sehen die Gesellschaften nach wie es mit der Versicherungshistorie in den USA aussieht. Wer da keine hat, der hat Pech, denn die europäische Versicherungshistorie zählt meist nicht.

Rabatte sind möglich

Es gibt allerdings Unterschiede bei den Versicherungsgesellschaften. Denn einige fragen tatsächlich auch die europäische Versicherungshistorie ab bzw. nach. Doch das dauert meist einige Zeit. Darüber hinaus gibt es in den USA auch Versicherung, die vorwiegend Ausländer versichern. Man muss hier keine Nachweise erbringen, zahlt aber mehr als die US-Bürger – als ob man schlechter Auto fahren würde als die! Vergleiche kann man natürlich auch in den USA vornehmen und einige hundert Dollar sparen. Wer als Ausländer einen US-Führerschein besitzt, der hat natürlich Glück – der spar jede Menge Geld. Das ist nun einmal so: Deutsche Versicherungen machen hier keine Unterschiede.