Ausländer zahlen höhere Versicherungsprämien zur Autoversicherung in der Schweiz!

Schon 2007 wurde im Bundesrat in der Schweiz debattiert, ob die für Ausländer geltenden höheren Autoversicherungsprämien gerecht oder rassistisch sind. Der Bundesrat kam damals zu dem Schluss, dass es statistisch offenbar erwiesen ist, dass sich die Angehöriger anderer Nationalitäten auf Schweizer Straßen offenbar wie „Wildfänge“ verhalten, mehr Unfälle verursachen und eben rücksichtsloser fahren. Doch dies rechtfertigt in den Augen von vielen Ausländern in der Schweiz immer noch nicht die bis zu 50 Prozent höheren Prämien für die Autoversicherung im Vergleich zu denen was die Schweizer bezahlen müssen. Doch auch die Frauen mit Schweizer Nationalität zahlen dort mehr, wenn das Auto auf sie angemeldet ist. Dazu muss man wissen: In der Schweiz gilt erst seit 1971 das uneingeschränkte Wahlrecht für Frauen.

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de
Foto: Thorben Wengert / pixelio.de


Schweiz- nicht vorurteilsfrei gegenüber Ausländern

Der Umstand, dass die Schweiz doch voller Vorurteile und Rassismus ist, zeigt sich aber auch an anderer Stelle. So beteiligte sich die Schweiz – weil eben auch kein EU-Mitglied – an der Flüchtlingskrise 2015 beteiligte sich die Schweiz kaum, nahm zwar auch Flüchtlinge auf. Doch die Vorbehalte der Schweizer gegenüber Ausländern war schon früher sehr groß. So gab es 2015 auch eine Volksabstimmung nach der die Regierung nun umzusetzen hat, dass jährlich nicht mehr viele EU-Bürger den Zugang zur Schweiz erlangen. Als diese Meldung durch die Medien ging, überraschte es eben viele auch nicht, dass die Schweiz auch für die Autoversicherung mit zweierlei Maßstab rechnet in den Augen von vielen – egal was der Schweizer Bundesrat sagt.